Der bayerische Außenhandel schwächelt. Im Januar und Februar - also noch vor konkreten Auswirkungen der neuen US-Zölle - sind die Exporte und Importe teils deutlich gesunken, wie vorläufige Zahlen des Landesamts für Statistik zeigen. Insgesamt sanken die Ausfuhren in den ersten beiden Monaten um 4 Prozent auf 36,5 Milliarden Euro, die Einfuhren um 4,1 Prozent auf 36 Milliarden.
Vor allem in den beiden wichtigsten Exportbranchen, dem Maschinenbau und der Autoindustrie, ging es nach unten: Die Ausfuhren von Pkw und Wohnmobilen sanken um 8,3 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro, die von Fahrgestellen, Karosserien und Motoren sogar um 11,8 Prozent auf 2,1 Milliarden. Bei Maschinen ging es um 9,2 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro nach unten. Deutliche Verbesserungen waren lediglich bei Luftfahrzeugen und pharmazeutischen Erzeugnissen zu verzeichnen, allerdings auf Basis eines sehr viel niedrigeren Handelsvolumens.