Am kommenden Samstag sollen in Gundremmingen 56.000 Tonnen Stahlbeton in sich zusammenbrechen. Zu der spektakulären Sprengung der beiden 160 Meter hohen Kühltürme des ehemaligen Kernkraftwerks um 12.00 Uhr werden voraussichtlich Tausende Schaulustige aus Bayern aber auch dem nahen Baden-Württemberg mit dem Auto anreisen. «Wir erwarten einen großen Besucherandrang aus der Region und darüber hinaus», sagt Gundremmingens Bürgermeister Tobias Bühler (CSU).
Interessierte sollten sich auf reichlich Staus vorbereiten. Wer einen guten Platz ergattern will, muss wohl früh los. Es sei an dem Tag mit einer sehr hohen Verkehrsbelastung zu rechnen, betont das Landratsamt in Günzburg.
Die Kreisbehörde hat für die Sprengung einen Sperrbereich rund um das Kraftwerksgelände festgelegt. Bereits ab Freitagabend 21.00 Uhr darf sich niemand mehr in dem Gebiet aufhalten, ansonsten droht ein Bußgeld von bis zu 3.000 Euro. Eine Karte mit dem Absperrbereich wurde im Internet veröffentlicht.