Nach zahlreichen Unfällen wegen Schnee und Glätte in den vergangenen Tagen hat sich die Lage auf Bayerns Straßen entspannt. Die Polizeipräsidien meldeten am Morgen größtenteils keine besondere Häufung von Glätteunfällen. In Oberfranken mussten Einsatzkräfte laut einer Polizeisprecherin in der Nacht zu 18 witterungsbedingten Einsätzen ausrücken. Zu schwereren Verletzungen oder größeren Schäden sei es allerdings nicht gekommen.
Vor allem am Freitag hatte es auf schneeglatten Straßen gekracht. Am Freitagabend war etwa ein mit 20 Tonnen Lachs beladener Lastwagen auf der schneebedeckten Autobahn 93 ins Schleudern geraten und umgekippt. Die Ladung verteilte sich auf der Fahrbahn, sieben weitere Autos stießen beim Versuch, dem Unfall bei Wernberg-Köblitz (Landkreis Schwandorf) auszuweichen, zusammen. Die Autobahn wurde rund zwölf Stunden lang gesperrt.
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten