Die Schafhalter in Bayern stehen unter Druck. Darauf hat Martin Bartl, Geschäftsführer des Landesverbands, hingewiesen. Die Blauzungenkrankheit zum Beispiel habe in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass einige Tiere verendeten: «Das war ein großer Faktor.»
Außerdem: Das Durchschnittsalter von Schafhaltern im Vollerwerb liege bei «Ende 50, Anfang 60». Viele würden in Rente gehen, «das ist ein großer Umbruch». Während Halter mit großen zusammenhängenden Weideflächen etwa im Altmühltal leichter eine Nachfolge fänden, werde es bei Betrieben mit kleinen, oft weit auseinander liegenden Flächen, schwieriger. «Es ist aufwendig, die Herde dann von A nach B zu bringen.»