Der Auto- und Industriezulieferer Schaeffler verkauft nach der Fusion mit dem Antriebsspezialisten Vitesco dessen Turbolader-Geschäft in China. Der Verkauf an ein chinesisches Unternehmen sei Teil der Strategie, all diejenigen Geschäfte abzustoßen, mit denen Schaeffler nicht unter den führenden drei Herstellern weltweit landen könne, sagt Vorstandschef Klaus Rosenfeld. Das Turbolader-Geschäft, mit dem Schaeffler bisher Kunden aus China und auch westliche Hersteller bedient hat, habe einen Umsatzbeitrag von rund 100 Millionen Euro geliefert.
Umsätze leicht gesunken
In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres sanken die Umsätze moderat von 18,4 Milliarden Euro auf 17,7 Milliarden Euro - die Vitesco-Fusion mitgerechnet. Die Zahl der Mitarbeiter sank um rund 3.000 auf 112.035. Vor Zinsen, Steuern und Sondereffekten stand ein Gewinn in Höhe von 746 Millionen Euro zu Buche, etwas mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Unter dem Strich steht in den ersten neun Monaten 2025 allerdings ein Verlust von 244 Millionen Euro.
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