Bayerns Arbeitnehmer haben sich im vergangenen Jahr trotz mehrjähriger Wirtschaftskrise finanziell verbessert: Die inflationsbereinigten Reallöhne sind um zwei Prozent gestiegen, wie das Statistische Landesamt in Fürth mitteilte. Zurückzuführen ist das auf kräftige Lohnerhöhungen einerseits und eine vergleichsweise niedrige Inflationsrate andererseits. Die Reallöhne sind nach den coronabedingten Einbußen des Jahres 2022 damit im dritten Jahr in Folge gestiegen.
Die durchschnittliche Lohnerhöhung in Bayern belief sich nominal - also ohne Berücksichtigung der Inflation - auf 4,2 Prozent. Die Inflationsrate lag 2025 jedoch bei lediglich 2,1 Prozent, so dass den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Freistaat am Ende im Saldo ein reales Plus blieb. 2024 waren die Reallöhne noch kräftiger um 2,7 Prozent gestiegen, 2023 um 0,4 Prozent.