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Pläne für Kraftwerkstandort Staudinger kommen voran

Das Kraftwerk Staudinger wird Standort neuer Energie-Infrastruktur. (Archivbild) / Foto: Andreas Arnold/dpa
Das Kraftwerk Staudinger wird Standort neuer Energie-Infrastruktur. (Archivbild) / Foto: Andreas Arnold/dpa

Uniper und Tennet investieren am Standort Staudinger: Bis 2030 soll ein zentraler Netzknoten entstehen. Was das für die Energieversorgung im Rhein-Main-Gebiet bedeutet.

Die beiden Energie-Unternehmen Uniper und Tennet treiben den Umbau den Kraftwerkstandorts Staudinger in Groß-Krotzenburg voran. Wegen des stark steigenden Energiebedarfs im Rhein-Main-Gebiet will Tennet auf dem Gelände an der hessisch-bayerischen Landesgrenze bis 2030 einen neuen zentralen Knoten für das Stromnetz errichten. 

Für die geplante 380-Kilovolt-Schaltanlage hat der Netzbetreiber nun ein Grundstück vom Energieversorger Uniper erworben, wie beide Unternehmen gemeinsam mitteilen. Die zusätzlichen Kapazitäten würden dringend für neue Kundenanschlüsse benötigt. Zudem werde der Stromtransport in den Ballungsraum und angrenzende Regionen wie insbesondere Unterfranken gestärkt. Ein Investitionsvolumen wurde zunächst nicht genannt. 

Weitere Projekte geplant

Die neue Netzinfrastruktur bilde die Grundlage für wichtige Transformationsprojekte von Uniper am Standort Staudinger, heißt es weiter. Geplant sind eine wasserstofffähige Gas-und-Dampfturbinenanlage im Ausbauplan der Bundesregierung sowie perspektivisch die Ansiedlung von Batteriespeichern und Rechenzentren.

Am einstmals größten konventionellen Kraftwerkstandort Hessens ruht die dauerhafte Stromproduktion. Die Blöcke 4 (Gas) und 5 (Steinkohle) werden laut Uniper nur noch als Reserve-Kapazitäten vorgehalten.

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