Während Hunderte Passagiere nachts in Flugzeugen am Münchner Flughafen ausharren mussten, waren nach Airport-Angaben Dutzende Feuerwehrleute, die hätten helfen können, in unmittelbarer Nähe. «Sie hätten alarmiert werden sollen», sagte Thomas Hoff Andersson, der Geschäftsführer Aviation und Operation der Flughafen München GmbH.
«Wir haben das nicht gut hingekriegt»
Insgesamt hätte es in jener Nacht mehrere Möglichkeiten gegeben, die Situation mit Notfallmaßnahmen zu beheben, das sei aber nicht geschehen. «Wir haben das nicht gut hingekriegt», sagte Hoff Andersson. Dafür wolle er sich bei den Passagieren und auch den Crews in den betroffenen Maschinen entschuldigen.
Künftig soll es «klare Vorgaben geben, wenn Eskalationen auf die nächste Führungsebene erfolgen müssen». Außerdem wollen der Flughafen und die Lufthansa künftig in solchen Fällen noch enger kooperieren.