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Main-Donau-Kanal nach Schiffsunfall vorübergehend gesperrt

Main-Donau-Kanal nach Schiffsunfall vorübergehend gesperrt
Nach der Havarie eines Güterschiffs auf dem Main-Donau-Kanal im Kreis Forchheim ist der Schiffsverkehr dort vorerst eingestellt. (Symbolbild) / Foto: Stefan Sauer/dpa
Von: DieBayern.de News
Zum zweiten Mal in diesem Monat schlägt ein Schiff auf dem Main-Donau-Kanal leck.

Wegen eines Schiffsunfalls musste der Main-Donau-Kanal in Oberfranken zeitweise gesperrt werden. Vor der Schleuse Hausen im Landkreis Forchheim war am Donnerstag ein 110 Meter langes Güterschiff havariert, wie die Polizei mitteilte. Demnach fiel die Ruderanlage aus, der niederländische Kapitän verlor deswegen die Kontrolle über sein Schiff. Dieses stellte sich quer, kollidierte mit Bug und Heck an beiden Ufern und schlug leck. 

Feuerwehr verhindert Sinken 

Laut Polizei drang viel Wasser in den Hauptmaschinenraum, die Feuerwehr Hausen hielt das Schiff jedoch mit Pumpen über Wasser. Eine Spezialfirma dichtete das Leck in der Nacht ab, die Schifffahrt war in dem betroffenen Teil des Kanals bis Freitag eingestellt. Nachdem ein Ölfilm von der Wasseroberfläche abgepumpt war, konnte am Nachmittag der Kanal wieder freigegeben werden.

Ruder zunächst nicht repariert

Das Schiff musste aber weiter vor Ort bleiben. Die Ruderanlage müsse erst repariert werden, sagte ein Sprecher der Polizei. Wie lange die Reparatur dauert, war zunächst noch unklar. Auch der Grund für den technischen Defekt an dem Frachter stand weiterhin nicht fest. 

Erst in der vergangenen Woche war auf dem Main-Donau-Kanal ein Güterschiff bei Fürth leckgeschlagen, dies hatte zu Verzögerungen im Verkehr auf der 1992 eröffneten Wasserstraße geführt. Der Kanal verknüpft die Flusssysteme von Donau und Rhein und schafft damit eine schiffbare Verbindung vom Schwarzen Meer bis zur Nordsee.

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