Er ist süffig-süß und wird gerne zum herzhaften Zwiebelkuchen oder einer deftigen Brotzeit gegessen: der Federweißer. Vor dem Start der Hauptlesezeit in Frankens Weinbergen ernten in diesen Tagen bereits einige Winzer Trauben für den Neuen Wein, auch Rauscher, Süßer oder Bitzler genannt.
Federweißer ist ein Produkt aus Traubenmost und gärt in der Flasche. Diese darf deshalb nie vollständig verschlossen werden. Die Gärung startet gleich nach dem Pressen – dabei verwandelt Hefe den Zucker in Alkohol und Kohlensäure.
Abgefüllt wird, bevor der Prozess abgeschlossen ist. Die Gärung geht in der Flasche weiter, deshalb wird der Federweißer auch teils mit speziellen Verschlüssen verkauft. Sie verhindern gefährlichen Überdruck: Gas kann entweichen, Luft aber nicht eindringen.