Hunderte betroffen: Großbäcker Aryzta schließt zwei Werke
Der Tiefkühlbackwarenhersteller Aryzta schließt zwei deutsche Werke mit Hunderten Beschäftigten. Betroffen sind die Standorte in Nordhausen (Thüringen) und Gerolzhofen (Bayern), wie das Unternehmen mit Sitz in der Schweiz am Montag mitteilte. Insgesamt seien etwa 250 bis 300 Menschen von einer Kündigung betroffen, sagte eine Sprecherin. Die Details müssten in den kommenden Wochen mit den Arbeitnehmervertretern verhandelt und besprochen werden. Aktuelle Beschäftigtenzahlen für die Standorte gab eine Sprecherin nicht an. Auf der Firmenhomepage ist von 200 Mitarbeitern in Nordhausen und 300 Mitarbeitern in Gerolzhofen die Rede. Laut Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) arbeiten derzeit rund 170 Beschäftigte in Nordhausen und 270 in Gerolzhofen. Geplant sei, die Produktion in Eisleben (Sachsen-Anhalt) zu bündeln, hieß es weiter. Das Sortiment für den deutschen Markt will der Konzern ausdünnen und auf profitablere Produkte setzen. Wie viele Mitarbeiter Jobangebote in Eisleben bekommen, teilte die Sprecherin auf Anfrage nicht mit. Die Pläne sollen demnach in den Jahren 2026 und 2027 weitgehend umgesetzt werden. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten