Der Hemden- und Blusenhersteller Eterna ist finanziell erneut in Schieflage geraten. Das Unternehmen hat beim Amtsgericht Passau einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt, wie ein Gerichtssprecher der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Zuvor hatten unter anderem «Business Insider» und «Textilwirtschaft» darüber berichtet.
Eterna-Hemden kleiden viele Angestellte in Deutschlands Büros
Das 1863 gegründete Unternehmen beschäftigt laut Firmenwebseite am Passauer Hauptsitz gut 400 Mitarbeiter und ist vor allem für seine Geschäftshemden bekannt. Eine Hauptkundengruppe sind Büroangestellte und Manager. Die Geschäftsführung von Eterna soll bei der Sanierung von dem Insolvenzexperten Georg Bernsau von der Kanzlei K&L Gates LLP unterstützt werden. Bernsau zufolge gibt es bereits mehr als 20 Investorenanfragen. «Das Interesse ist riesig», sagte er.