Schwere Zeiten bei Puma: Der fränkische Sportartikelhersteller hinkt seinem Lokalrivalen Adidas hinterher und hat im vergangenen Jahr einen Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Der Aktienkurs brach am Mittwoch um über 20 Prozent ein, die Unternehmensführung kündigt einen Arbeitsplatzabbau an. Puma ist hinter dem US-Primus Nike und Adidas die weltweite Nummer drei der Branche.
Deutlicher Gewinnrückgang
Unter dem Strich blieb im vergangenen Jahr ein Überschuss von 282 Millionen Euro, ein Rückgang um 7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie Puma mitteilte. Die Umsätze stiegen um 2,5 Prozent (währungsbereinigt 4,4 Prozent) auf rund 8,8 Milliarden Euro. Der wesentlich größere Konkurrent Adidas hatte erst vor einer Woche deutlich bessere Zahlen vorgelegt.
«Wir sind ganz klar nicht zufrieden, dass wir unser Wachstum nicht in zusätzliche Profitabilität übersetzen konnten», sagte Konzernchef Arne Freundt. Auch für das laufende Jahr erwartet Puma wegen der politischen Rahmenbedingungen und Währungsunsicherheiten - verbunden mit Unsicherheit bei den Verbrauchern - nur noch mäßigen Aufwind. Der Umsatz dürfte 2025 währungsbereinigt im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen, teilte der MDax-Konzern in Herzogenaurach mit.