Sie soll das strapazierte Netz entlasten und die Kosten der Energiewende senken: Nach fünfjährigen Bauarbeiten hat der Netzbetreiber Tennet die 185 Kilometer lange neue Höchstspannungsleitung «Ostbayernring» in Oberfranken und der Oberpfalz in Betrieb genommen. Tennet wertete das als «Meilenstein der Energiewende». Die 380-Kilovolt-Leitung ersetzt zwischen Redwitz und Schwandorf eine weniger leistungsfähige alte Leitung.
Die neue Leitung auf der alten Trasse bildet laut Tennet das Rückgrat der Stromversorgung in Oberfranken und der Oberpfalz und dient unter anderem dazu, die steigende Ökostromproduktion aufzunehmen. «Mit dem Ostbayernring erhöhen wir die Versorgungssicherheit, schaffen Kapazitäten für die weitere Integration erneuerbarer Energien und stärken die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie», sagte Tennet-Deutschlandchef Tim Meyerjürgens.