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Drohnenhersteller Quantum Systems sichert 150 Mio. Euro – EIB beteiligt mit 70 Mio.

Die von Quantum Systems hergestellte Aufklärungsdrohne "Vector AI" (Archiv) / Foto: Peter Kneffel/dpa
Die von Quantum Systems hergestellte Aufklärungsdrohne "Vector AI" (Archiv) / Foto: Peter Kneffel/dpa

Quantum Systems sichert 150 Mio. Euro für Forschung, Entwicklung und Produktion. EIB steuert 70 Mio., KfW, Commerzbank und Deutsche Bank sind beteiligt.

Der Drohnenhersteller Quantum Systems stellt die Weichen für den geplanten schnellen Ausbau von Forschung, Entwicklung und Produktion. Das Unternehmen hat sich weitere 150 Millionen Euro Finanzierung gesichert, wie Quantum Systems mitteilte. Größter Geldgeber der aktuellen Runde ist die Europäische Investitionsbank EIB, die allein 70 Millionen Euro bereit stellt. Darüber hinaus sind die bundeseigene KfW sowie die Commerzbank und die Deutsche Bank beteiligt. Die Vereinbarung soll unterstreichen, dass «kritische Sicherheits-Infrastruktur» in Europa finanziert werden müsse, wie es in der Mitteilung hieß. 

Rüstungskonjunktur bringt Milliardenbewertung ein 

Das in Gilching bei München ansässige Unternehmen stellt bisher Aufklärungs- und Überwachungsdrohnen für militärische und nichtmilitärische Zwecke her, die Bewertung überschritt nach Firmenangaben im vergangenen Jahr die Schwelle von drei Milliarden Euro. In der Ukraine sind Quantum-Drohnen seit 2022 im Einsatz. Für dieses Jahr hatte Quantum Systems bereits ein Abfangsystem für Angriffe oder Störflüge anderer Drohnen angekündigt. 

Hauptinvestor ist der britische Risikokapitalgeber Balderton Capital, bei der letzten Investorenrunde im Herbst hatte Quantum 180 Millionen Euro eingeworben. Anders als viele andere Start-ups ist Quantum Systems nach früheren Balderton-Angaben profitabel und hat bereits eine Produktion größeren Maßstabs in Deutschland, der Ukraine, Australien und den USA aufgebaut.

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