Vom 6. Oktober an werden alle Unterlagen zum geplanten neuen Gips-Bergwerk der Firma Knauf in Unterfranken nochmals für einen Monat ausgelegt. Sie seien unter anderem auf der Internetseite der Regierung von Oberfranken einsehbar, teilte die Behörde in Bayreuth mit.
Die bisherigen Dokumente seien von dem Unternehmen aus Iphofen (Landkreis Kitzingen) aktualisiert worden, etwa hinsichtlich der Belastung durch Lkw-Verkehr sowie der Auswirkungen möglicher Sprengungen in dem Bergwerk. Das soll in der sogenannten Altertheimer Mulde südwestlich von Würzburg entstehen. Gegen das Projekt gibt es bereits mehr als 3.000 Einwendungen, vor allem hinsichtlich des Grund- und Trinkwasserschutzes.
«Wir sehen die Neuauslegung als Chance, auf wesentliche Bedenken einzugehen, die wir aus den bisherigen Stellungnahmen und Einwendungen (...) mitgenommen haben», sagte der Geschäftsleiter Technik bei der Knauf Gips KG, Marco Pabstmann. «Denn wir möchten das Bergwerk partnerschaftlich
mit den Menschen in der Region umsetzen.» Die weiteren Untersuchungen bestätigen nach Unternehmensangaben, dass das Bergwerk sicher und ohne wesentliche Beeinträchtigungen für die Anwohner betrieben werden könne.