Viele Menschen in Deutschland scheinen trotz gestiegener Lebenshaltungskosten und mauer Konjunkturaussichten nicht an ihren Haustieren zu sparen. Die Heimtierbranche konnte im vergangenen Jahr ihren Umsatz weiter steigern. «Das liegt einerseits an Preissteigerungen und andererseits an der anhaltenden Bereitschaft der Halter, ihre Heimtiere gut und nachhaltig zu versorgen», erläuterte der Präsident des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe (ZZF), Norbert Holthenrich, am Dienstag auf der Messe Interzoo in Nürnberg. Dort zeigen mehr als 2100 Aussteller aus 69 Ländern bis zum 10. Mai ihre Neuheiten.
Fast 16 Millionen Katzen - der Markt in Zahlen
Der Umsatz der deutschen Heimtierbranche überstieg nach ZZF-Angaben im vergangenen Jahr erstmals die Marke von sieben Milliarden Euro - und legte im Vergleich zum Vorjahr um 9,3 Prozent zu. Nur in Großbritannien gaben die Menschen in Europa mehr für ihre Haustiere aus. Der Branche gehe es gut, sagte der Vorsitzende des Industrieverbands Heimtierbedarf, Georg Müller.