Ein Castor-Transport wird in den kommenden Monaten in Niederbayern erwartet: Sieben Behälter mit hochradioaktiven Atomabfällen sollen aus England in das Zwischenlager in Niederaichbach (Landkreis Landhut) gebracht werden. Der Gedanke daran bereitet etlichen Menschen in der Region Unbehagen. Landrat Peter Dreier (Freie Wähler) sagte: «Wir sind natürlich nicht begeistert.»
Bei einer Fragerunde am Montagabend im benachbarten Essenbach konnten Bürger ihre Bedenken äußern. Vertreter der BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung, des Bundesamtes für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE), der GNS Gesellschaft für Nuklear-Service sowie des Polizeipräsidiums Niederbayern erläuterten den Transport, Maßnahmen zu dessen Absicherung sowie die Zwischenlagerung.
Die behördliche Genehmigung für den Transport läuft bis zum 31. Dezember 2025, stattfinden soll der Rücktransport voraussichtlich noch in der ersten Jahreshälfte. Der konkrete Termin und die exakte Streckenführung für den Transport werden aus Sicherheitsgründen nicht bekanntgegeben.