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Bundespolizei ermittelt nach Betonteil auf Strecke Fürth–Würzburg

Die Bundespolizei ermittelt in Unterfranken wegen eines auf einer Bahnlinie abgelegten Betonteils. (Symbolbild) / Foto: Sven Hoppe/dpa
Die Bundespolizei ermittelt in Unterfranken wegen eines auf einer Bahnlinie abgelegten Betonteils. (Symbolbild) / Foto: Sven Hoppe/dpa

Güterzug überfuhr Betonteil zwischen Markt Einersheim und Markt Bibart; Notbremsung, keine Verletzten. Strecke für rund zwei Stunden gesperrt. Polizei sucht Zeugen.

Die Bundespolizei in Würzburg ermittelt nach einer möglichen Sabotageaktion auf der Bahnlinie Fürth - Würzburg wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Demnach überfuhr ein Güterzug am Freitagabend ein Betonteil auf dem Streckenabschnitt zwischen Markt Einersheim (Kreis Kitzingen) und Markt Bibart (Kreis Neustadt an der Aisch/Bad Windsheim). Der Lokführer stoppte den Zug per Notbremsung, Verletzte gab es nicht, wie die Bundespolizeiinspektion Würzburg mitteilte. Die Strecke wurde jedoch für knapp zwei Stunden in beiden Richtungen gesperrt. 

Nach ersten Ermittlungen handelte es sich nach Angaben eines Polizeisprechers bei dem Betonteil um die Abdeckung eines Kabelschachts. Wer und aus welchem Motiv das Betonteil dort möglicherweise mutwillig platzierte, ist bislang unklar. Die Ermittler suchen nun Zeugen und bitten die örtliche Bevölkerung um Mithilfe. Die Strecke ist sowohl von Güter- als auch von Personenzügen vielbefahren.

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