Die Suche nach Käufern für die Teile der vor knapp einem Jahr zusammengebrochenen Ziegler-Group ist praktisch abgeschlossen. Nach aktuellem Stand sind 27 von 33 operativen Geschäftsbetrieben an Investoren übertragen worden, wie der Insolvenzverwalter Volker Böhm von Schultze & Braun mitteilt. Die zugehörigen Standorte blieben nahezu vollzählig erhalten, was in Summe die Rettung von 1.900 Jobs bedeutet.
Vor der Insolvenz hatte die Ziegler Group aus Plößberg (Landkreis Tirschenreuth) knapp 3.000 Mitarbeiter, 2.600 davon im operativen Bereich. Neben vielen weggefallenen Jobs im durch die Auflösung der Gruppe nicht mehr benötigten Verwaltungsbereich gingen unter anderem 300 Jobs verloren, weil es keinen Investor für den Logistikbereich gab, zudem 120 durch die bereits vor der Insolvenz beschlossene Stilllegung von Eisen Knorr.