Das Bayernwerk will in den nächsten Jahren zehntausende Kilometer neuer Stromleitungen bauen. Auslöser ist der Umbau der Stromversorgung auf erneuerbare Energien. «Wir bauen bis 2030 ungefähr 40.000 Kilometer Mittel- und Niederspannungsleitungen, das entspricht einmal rund um den Äquator», sagte Vorstandschef Egon Westphal der Deutschen Presse-Agentur. Hinzu kommen nach Worten des Managers noch tausend Kilometer Hochspannungsleitung, die Ertüchtigung von an die 300 Umspannwerken und die Digitalisierung der Netzsteuerung. Das Unternehmen veröffentlichte zum Jahreswechsel seinen neuen Netzausbauplan für die kommenden Jahre.
Das Bayernwerk mit Sitz in Regensburg ist eine Tochter des Energiekonzerns Eon und betreibt etwa 180.000 Kilometer Stromleitungen - damit ist das Unternehmen der größte regionale Verteilnetzbetreiber im Freistaat. Das Netzgebiet umfasst große Teile Oberbayerns, Niederbayerns, der Oberpfalz sowie Ober- und Unterfrankens.