Das bayerische Exportdefizit bei Gütern ist fast verschwunden. Nach drei Quartalen dieses Jahres beträgt es nur noch 329 Millionen Euro, wie aus vorläufigen Zahlen des Landesamts für Statistik hervorgeht. Verglichen mit Exporten und Importen von jeweils mehr als 171 Milliarden Euro ist das Minus klein. Vor einem Jahr hatte das Landesamt noch ein Defizit von mehr als 9 Milliarden in den ersten drei Quartalen gemeldet, vor zwei Jahren noch fast 27 Milliarden.
Die aktuelle Entwicklung geht vor allem auf einen Rückgang bei den Importen um rund 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück. Die Exporte stiegen parallel leicht um knapp 2 Prozent.