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Bahn erhöht Ersatzverkehr auf Strecke Obertraubling–Passau

Bahn erhöht Ersatzverkehr auf Strecke Obertraubling–Passau
Die Korridorsanierung zwischen Obertraubling und Passau verläuft nach Plan. Es gibt deswegen Schienenersatzverkehr mit Bussen. (Archivbild) / Foto: Armin Weigel/dpa
Die Bahnstrecke zwischen Obertraubling und Passau wird seit Monaten umfassend modernisiert. Die Bahn hat die Zahl der Ersatzbusse nochmals erhöht.

Die Bahn hat während der Sanierung der Bahnstrecke von Obertraubling (Landkreis Regensburg) nach Passau noch einmal die Kapazität im Schienenersatzverkehr erhöht. Auf der Linie des Regionalexpress (RE) 50 fahren nach der dritten Aufstockung in Folge die Ersatzbusse inzwischen weitgehend im Abstand von 20 bis 40 Minuten, teilweise noch häufiger oder mit zwei Fahrzeugen gleichzeitig. Auf der Linie RB 51 fahre mindestens ein Bus pro Stunde zwischen Regensburg und Straubing, in der Hauptverkehrszeit zwei; einzelne Verbindungen werden bis Plattling verlängert, wie die Deutsche Bahn mitteilte. 

Insgesamt laufe der Ersatzverkehr stabil. Bei gut 3.000 Busfahrten pro Woche fielen aktuell im Durchschnitt ein bis zwei Fahrten aus. Die Pünktlichkeitsquote liege bei rund 85 Prozent. «Angesichts hoher Verkehrsbelastung auf den Straßen, Baustellen und mehreren Großveranstaltungen in der Region ist das ein guter Wert», heißt es von der Bahn. 

Die Bauarbeiten auf der Strecke sollen im Dezember beendet werden. Bis dahin sollen zwischen Obertraubling und Passau 120 Kilometer Gleise, 140 Weichen und 90 Kilometer Oberleitungen sowie mehrere Stellwerke erneuert oder instand gesetzt werden. Hinzu kommen eine Eisenbahnüberführung und fünf Personenunterführungen. Überdies werden acht Bahnhöfe modernisiert und barrierefrei ausgebaut.

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