Ob selbst geschlagen oder Baumarkt-Ware: Auch heuer dürften wieder Millionen Christbäume in der Adventszeit die heimischen Wohnzimmer schmücken. Zwar haben im Jahresverlauf Wasser- und Nährstoffmangel sowie Spätfröste vor allem den jungen und alten Pflanzen zugesetzt - es werde aber genug Bäume geben, versichert der Verein Bayerische Christbaumanbauer. Verbraucher müssten allerdings knapp einen Euro mehr für den Meter zahlen als im vergangenen Jahr.
Forstministerin Michaela Kaniber (CSU) gab in Ebelsbach (Landkreis Haßberge) den offiziellen Startschuss für die Saison. «Ein Christbaum aus Bayern bringt nicht nur den Glanz der Weihnachtszeit ins Haus, mit ihm bringen wir auch ein Stück Heimat in unsere Wohnzimmer. 80 Prozent der jedes Jahr im Freistaat verkauften Bäume stammen aus Bayern», sagte die CSU-Politikerin. Die bayerischen Bäume seien frisch und hätte keine langen Transportwege hinter sich. Insgesamt würden im Freistaat jedes Jahr rund vier Millionen Christbäume verkauft.