Ein 15-Jähriger ist im oberfränkischen Litzendorf (Landkreis Bamberg) mit einem hochgerüsteten Zweirad mit rund 70 Sachen durch eine Dreißiger-Zone an Kindergarten und Schule vorbeigerast. Für die Maschine - eigentlich ein Kleinkraftrad, das aber baulich so verändert wurde, dass es bis zu 76 Kilometer pro Stunde fährt - hatte er keinen Führerschein, wie die Verkehrspolizeiinspektion Bamberg mitteilte.
Der Jugendliche war am Mittwoch einem zivilen Polizeibeamten aufgefallen. «Natürlich war hier schnell klar, dass bei der Maschine aufgrund zahlreicher Umbauten die Betriebserlaubnis erloschen war und es sich auch nicht mehr um ein Kleinkraftrad handelte. Damit war auch seine Fahrerlaubnis nicht mehr ausreichend», schilderten die Beamten. Sie leiteten sowohl ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis als auch ein Bußgeldverfahren wegen der Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung ein. Auch der 45 Jahre alte Vater muss sich nun verantworten, weil er als Halter der umgebauten Maschine seinem Sohn das Fahren ohne Fahrerlaubnis ermöglicht habe.
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