In Bayern ist es im Januar deutlich milder als im langjährigen Schnitt gewesen. Mit föhnbedingten 18,9 Grad wurde in Bad Kohlgrub (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) sogar der bundesweite Höchstwert gemessen, wie der Deutsche Wetterdienst nach einer vorläufigen Auswertung seiner deutschlandweit rund 2.000 Messstationen mitteilte.
Zwar war es zum Jahresanfang mit einer Durchschnittstemperatur von 0,9 Grad im Freistaat so kalt wie in keinem anderen Bundesland. Doch sind dies 2,8 Grad mehr als der Mittelwert der international gültigen Referenzperiode, die zur Einschätzung des längerfristigen Klimawandels dient. Diese Abweichung «spricht Bände», betonte der DWD.