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Bayern droht nach DWD‑Daten trockenstes Frühjahr seit mehr als 140 Jahren

Viele Sonnenstunden, aber möglicherweise historisch wenig Niederschlag: So war das Frühlingswetter in Bayern. (Symbolbild) / Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Viele Sonnenstunden, aber möglicherweise historisch wenig Niederschlag: So war das Frühlingswetter in Bayern. (Symbolbild) / Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

DWD: Seit 1. März fielen in Bayern im Schnitt nur 101 l/m² (45% des Mittels). Fast 700 Sonnenstunden und milde 9,7 °C kennzeichnen ein ungewöhnlich trockenes Frühjahr.

Bayern droht einer vorläufigen Auswertung zufolge das trockenste Frühjahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor mehr als 140 Jahren. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) fielen im Freistaat seit dem 1. März im Schnitt nur 101 Liter Niederschlag pro Quadratmeter - das sind gerade einmal 45 Prozent des Werts, der im langjährigen Mittel üblicherweise zusammenkommt (223 Liter pro Quadratmeter). 

Zugleich wurden in Bayern fast 700 Sonnenstunden gemessen, im langjährigen Schnitt sind es knapp 470. Mit im Schnitt 9,7 Grad war das Frühjahr in Bayern auch deutlich milder als üblich - das langjährige Mittel liegt laut DWD bei gerade einmal 7,2 Grad. Allerdings ist das Frühjahr noch nicht ganz vorbei: Endgültig Bilanz ziehen lässt sich erst nach Sonntag, dem letzten Tag im Mai.

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