Gleich zwei Mal binnen kurzer Zeit sind in Bayern Regionalzüge an Bahnübergängen mit Lastwagen zusammengestoßen. Der erste Unfall ereignete sich am Donnerstagnachmittag im schwäbischen Dillingen. Dabei wurden zehn Menschen leicht verletzt, zum Teil durch einen Schock. Das zweite Mal krachte es am Freitagmorgen im unterfränkischen Mömbris. Dort gab es laut Polizei zum Glück keine Verletzten.
Triebwagen springt aus den Schienen
In Dillingen hatte der Lastwagen einen unbeschrankten Bahnübergang im Ortsteil Steinheim überquert, als er aus zunächst ungeklärten Gründen von einem Regionalzug erfasst wurde, der in Richtung Gundelfingen unterwegs war. Ein Teil des Zuges - das erste Drehkreuz des Triebwagens - sprang daraufhin aus den Schienen, stürzte aber nicht um.
In dem Zug waren nach Polizeiangaben rund 130 Menschen. Sie wurden von den Beamtinnen und Beamten nach draußen begleitet. Zunächst hieß es vonseiten der Integrierten Leitstelle Augsburg und dem Polizeipräsidium Schwaben Nord übereinstimmend, es gebe keine Verletzten. Später stellte sich jedoch heraus, dass doch ein Mitfahrer des Lkws sowie neun Personen aus dem Zug leichte Verletzungen wie einen Schock oder Schürfwunden erlitten hatten. Der 24 Jahre alte Lastwagenfahrer blieb unverletzt, wie eine Polizeisprecherin ergänzte.