Nach einem Leck in einer Biogasanlage im mittelfränkischen Landkreis Ansbach sind rund 200 Fische in einem verunreinigten Weiher gestorben. Polizeiangaben zufolge waren rund 200 Kubikmeter Gärsubstrat aus der Anlage in Wassertrüdingen ausgetreten. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war am Mittwochabend ein Absperrschieber an der Anlage nicht richtig geschlossen worden.
Der sogenannte Havariewall, ein Sicherheitswall aus Erde und Beton um die Anlage, habe die Flüssigkeit zunächst aufgehalten. Durch ein Leck im Wall sei das Substrat jedoch in die Kanalisation, in Bäche und Gewässer gelangt - darunter auch in den Fischweiher. Laut Polizei verendete der gesamte Bestand des Weihers. Wie viel des ausgelaufenen Substrats in die Umwelt gelangte, war laut einem Polizeisprecher unklar.