Logo DieBayern.de News
Nachrichten / Unfall

Polizei warnt nach Windrad-Brand vor abstürzendem Propeller

Polizei warnt nach Windrad-Brand vor abstürzendem Propeller
Schwarzer Rauch ging vom Windrad an der A7 aus. / Foto: Pascal Höfig/NEWS5/dpa
Von: DieBayern.de News
Die Rauchsäule ist weithin zu sehen: Bei Kitzingen hat ein Windrad Feuer gefangen. Löschen ist erstmal nicht möglich. Doch das ist nicht das einzige Problem der Einsatzkräfte.

Nach dem Brand eines Windrades an der Autobahn 7 nahe Kitzingen fordert die Polizei Schaulustige auf, ausreichend Abstand zu halten. Es werde eindringlich davor gewarnt, den Absperrbereich zu betreten, teilte das Polizeipräsidium Unterfranken mit. Vor allem solle man sich nicht unter das Windrad begeben: «Aufgrund möglicher weiterer herabstürzender Teile besteht erhöhte Verletzungs- und Lebensgefahr.»

«Da sind viele Schaulustige dort», schilderte ein Sprecher am Vormittag. Diese würden auch ganz nah an das noch immer brennende Windrad herangehen und herabgestürzte Teile aufsammeln. Dies sei hochgefährlich, warnte der Polizeisprecher. «Das mit der Lebensgefahr ist nicht einfach so dahergesagt. Wenn der Propeller, der dort dranhängt, runterkommt, kann dies zu erheblichen Verletzungen führen!»

Mehr aus dieser Kategorie

Propeller droht abzustürzen

Das mehr als 100 Meter hohe Windrad war am Samstagabend in Brand geraten. Mehrere Verkehrsteilnehmer hatten eine starke Rauchentwicklung an der Turbine festgestellt. Die örtlichen Feuerwehren entsandten daraufhin ein Großaufgebot. Kurz nach Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Windrad dann in Flammen.

Allerdings konnte die Feuerwehr das Feuer nicht löschen. Es gebe keine Geräte, die eine Höhe von über 100 Metern haben, um das Feuer von außen zu bekämpfen, erklärte ein Feuerwehrsprecher. Gleichzeitig verbiete es sich, Kräfte im Inneren des Windrads zur Brandbekämpfung einzusetzen. «Das heißt, in diesem Fall bleibt uns nichts anderes übrig, als Abstand zu halten und die Lage zu beobachten.» 

Die A7 wurde deshalb am Abend vorübergehend zwischen den Anschlussstellen Kitzingen und Marktbreit für etwa dreieinhalb Stunden gesperrt. Auch am Sonntag konnte das Feuer zunächst nicht gelöscht werden, weil der Propeller drohte abzustürzen. Die Einsatzkräfte sperrten den Bereich deshalb in einem Radius von 300 Metern um das Windrad ab.

Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

DieBayern.de News
Artikel von

DieBayern.de News

DieBayern.de News ist für die Inhalte selbst verantwortlich. Es gilt der Kodex der Plattform. Die Plattform prüft und behandelt Inhalte gemäß den gesetzlichen Vorgaben, insbesondere nach dem NetzDG.

Social Media