Nach einem Felssturz im Nationalpark Berchtesgaden sind 20 Wanderer mit einem Hubschrauber gerettet worden. Ein Urlauber aus Hessen wurde zudem leicht von einem Stein verletzt, konnte aber selbst noch weiterlaufen.
«Die Leute sind nicht mehr weitergekommen, weil der Felssturz den Weg verschüttet hat», sagte ein Polizeisprecher. Ein Polizeihelikopter habe die 20-köpfige Gruppe dann aus dem Gefahrenbereich herausgeflogen. Mehrere Medien hatten über den Felssturz am Dienstag im hinteren Wimbachtal bei Ramsau berichtet.
Laut Bayerischem Roten Kreuz (BRK) mussten 18 Erwachsene, ein Jugendlicher und ein Kind ausgeflogen werden. Der 46-jährige aus Hessen sei eigentlich mindestens 150 Meter vom Felsabgang weg gewesen, wurde aber laut BRK trotzdem von einem abprallenden Stein am Fußgelenk getroffen. Er sei selbst wieder zur nahen Wimbachgrieshütte abgestiegen.