Nach einem amtlich bestätigten Ausbruch der Vogelgrippe in einem Geflügelstall im Landkreis Coburg ist nun auch im Nachbarlandkreis Lichtenfels das Virus nachgewiesen worden. Die Krankheit sei bei einer Wildgans festgestellt worden, die an einem Badesee in der Gemeinde Michelau gefunden worden war, teilte das Landratsamt Lichtenfels mit.
Das für Tiergesundheit zuständige Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) in Greifswald habe bestätigt, dass es sich um den hochpathogenen Subtyp H5N1 handle. Um zu verhindern, dass die Geflügelpest auf Hausgeflügel übergreift, empfiehlt das Veterinäramt am Landratsamt Lichtenfels allen Haltern, ihr Haus- und Nutzgeflügel in geschlossenen Ställen unterzubringen.
Im Landkreis Coburg war das Influenza-A-Virus (H5N1) zuletzt bei mehreren Wildvögeln festgestellt worden. In der vergangenen Woche berichtete das Coburger Landratsamt, dass die Erkrankung in einem Hausgeflügelbestand mit bis zu 50 Vögeln im Süden des Landkreises nachgewiesen worden sei.
Die Gänse, Enten und Hühner der betroffenen Tierhaltung seien innerhalb kürzester Zeit der Erkrankung erlegen, einzelne Vögel mussten notfallmäßig getötet werden. Vor allem für Geflügelhaltungen in der Nähe von Gewässern empfiehlt das Veterinäramt, die Tiere durch wildvogelsichere Haltung in Volieren oder Aufstallung zu schützen.