In Bayern sind im vergangenen Jahr mehr Assistenzhunde zugelassen worden als noch 2023. Seit Inkrafttreten einer bundesweiten Verordnung zum 1. März 2023 habe man im Freistaat 270 Assistenzhunde anerkannt, teilte das Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) in Bayreuth mit. Im vergangenen Jahr seien 57 Prozent mehr Tiere zugelassen worden als im ersten Jahr der Verordnung.
«Ob Blindenführhund, Signal- oder Mobilitätsassistenzhund – diese speziell ausgebildeten Tiere leisten Tag für Tag Erstaunliches und unterstützen Menschen mit Einschränkungen dabei, den Alltag zu bewältigen», teilte ZBFS-Chef Norbert Kollmer mit. Ganz im Sinne der Inklusion dürfe Menschen mit Behinderungen der Zutritt zu bestimmten Einrichtungen nicht verweigert werden, wenn sie in Begleitung eines Assistenzhundes seien, erläuterte Kollmer. Dies gelte für alle Anlagen und Einrichtungen, die für den allgemeinen Publikumsverkehr zugänglich seien.