Milben, Hornissen und allerlei mehr: Bayerns Bienen und die dazugehörigen Imker haben schon mit viel Unbill zu kämpfen. Bald wird laut dem Institut für Bienenkunde und Imkerei an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau wohl ein weiterer gefährlicher Parasit hinzukommen: die Tropilaelaps-Milbe.
«In spätestens zwei Jahren wird das Tier hier sein und die Völker bedrohen», sagt Institutsleiterin Ingrid Illies. Die ursprünglich aus Asien stammende Milbe breite sich durch den internationalen Austausch immer stärker aus. «Aktuell gibt es schon gesicherte Nachweise in Georgien und der Ukraine.»