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Bornavirus in Bayern: fünf Tote, Risiko bleibt gering – Schutz vor Spitzmäusen empfohlen

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit warnt vor dem Kontakt mit Spitzmäusen. (Symbolbild) / Foto: Nicolas Armer/dpa
Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit warnt vor dem Kontakt mit Spitzmäusen. (Symbolbild) / Foto: Nicolas Armer/dpa

In Bayern starben fünf Menschen nach Bornavirus-Infektionen. Gesundheitsministerium hält Risiko für gering, rät zu Schutz vor Spitzmäusen.

Auch wenn schon fünf Menschen in diesem Jahr nach einer Bornavirus-Ansteckung starben: Das Infektionsrisiko ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums weiter gering. «Es ist aber wichtig, dass die Menschen wissen, wie sie sich vor einer Ansteckung schützen können», sagte Ministerin Judith Gerlach (CSU) nach einem Gespräch mit der Taskforce Infektiologie des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). 

Das Bornavirus überträgt sich nicht von Mensch zu Mensch, sondern durch direkten oder indirekten Kontakt zu Feldspitzmäusen, beispielsweise über deren Ausscheidungen. Das LGL warnt deshalb vor einem Kontakt mit Spitzmäusen. Man solle sie nicht mit bloßen Händen anfassen und beim Reinigen von Schuppen, Kellern oder Dachböden Einweghandschuhe und eine Atemschutzmaske tragen. 

Die Krankheit ist selten, es gibt keine Impfung. Heuer sind schon fünf Bornavirus-Fälle in Bayern registriert worden - das sind drei mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Alle fünf Betroffenen starben nach Ministeriumsangaben.

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