Die bayerischen Bürger haben zuletzt wieder mehr Müll produziert: 2024 stieg das Aufkommen pro Kopf um 18 Kilogramm, was einem Plus von knapp fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht, wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilte. Daten für spätere Jahre liegen bislang nicht vor.
Insgesamt fielen in Bayern rund 6,32 Millionen Tonnen Abfälle in Haushalten und Kleingewerbebetrieben an. Pro Kopf sind das 478 Kilo Müll. Den stärksten Zuwachs gab es demnach mit knapp neun Prozent bei organischen Abfällen, also Gartenabfällen und Biotonnen.
Erstmals seit 2020 stieg auch das Pro-Kopf-Aufkommen von Haus- und Sperrmüll um etwas mehr als drei Prozent auf 2,25 Millionen Tonnen. Laut Landesamt könnte der Zuwachs auf das Hochwasser in Schwaben zurückzuführen sein.
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