Zweifel hat Miroslav Klose bei den Profis des 1. FC Nürnberg keine ausgemacht. Aber spurlos gingen die fünf Pflichtspiele ohne Sieg am «Club» auch nicht vorbei. «Nein, Zweifel überhaupt nicht. Natürlich merkt man nach den letzten Spielen die Enttäuschung», sagte Klose. «Aber wichtig ist, dass wir trotzdem immer in unsere Phasen im Spiel kommen, in denen wir dominieren, in denen wir guten Fußball spielen.» Im entscheidenden Moment müsse man nun kaltschnäuziger sein. Man müsse sich das Quäntchen Glück im Spiel erarbeiten, sagte der 46-Jährige.
Pechvogel Justvan macht «guten Eindruck»
«Wir haben alles aufgearbeitet, das war Anfang der Woche schon passiert. Und jetzt müssen wir sehen, wenn wir in diese Situation dann noch mal reinkommen, dass wir auch darauf vorbereitet sind und vielleicht anders damit umgehen», sagte Klose. Besonders die erfahreneren Spieler seien gefragt.
Im Fokus stand gegen die Fortuna Julian Justvan. Der Spielmacher war beim 2:2 (1:0) eine gute Stunde lang ein Erfolgsfaktor und wurde dann gleich zweimal zum Pechvogel. Erst scheiterte er vom Elfmeterpunkt im ersten und zweiten Versuch bei der großen Chance zum 2:0. Und dann machte er ein Eigentor. «Er macht einen guten Eindruck. Man hat gemerkt, dass ihn das letzte Spiel ein wenig beschäftigt hat, aber wir haben ihn gemeinsam mit der Mannschaft wieder aufgebaut», sagte Klose.
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