Schwieriges Restprogramm, alarmierende Formkrise - der 1. FC Nürnberg geht taumelnd in den Endspurt der 2. Fußball-Bundesliga. Fortuna Düsseldorf, SV Elversberg und Hamburger SV lauten die verbleibenden Aufgaben, in denen Trainer Cristian Fiél mit seiner Mannschaft nach vier Niederlagen am Stück die Rettung bewerkstelligen muss.
37 Punkte könnten zu wenig sein, der Vorsprung auf die Abstiegszone ist auf fünf Zähler geschrumpft. «Wenn man mich fragt: Bin ich mit der aktuellen Situation unfassbar glücklich? Nein», sagte Fiél am Mittwoch zu seiner persönlichen Gemütslage. Der 44-Jährige versucht, mit einer frühen Anreise nach Düsseldorf schon am Mittwoch die Sinne in seiner Mannschaft zusätzlich zu schärfen.
Fiél mochte nicht von «einer drastischen Maßnahme» sprechen. Es gehe einfach darum, den Kader vor dem wichtigen Punktspiel am Freitagabend (18.30 Uhr) bei der Fortuna, die auf Platz drei um den Bundesliga-Aufstieg kämpft, nochmal intensiver zusammenzuhaben. «Das ist ein sehr guter Gegner, der nicht umsonst da steht, wo er steht. Die Düsseldorfer haben Selbstvertrauen. Sie wissen, auf welchem Tabellenplatz sie stehen - und was möglich ist.»