Der SSV Jahn Regensburg hat den Aufstieg dem im November gestorbenen Angreifer Agyemang Diawusie gewidmet. Fans und auch Mitspieler der Oberpfälzer hielten nach dem 2:1-Sieg im Relegations-Rückspiel ein Trikot mit dem Namen Diawusies hoch. Trainer Joe Enochs versagte im Sky-Interview die Stimme, als er nach dem Abpfiff dazu befragt wurde. «Ich kann nicht richtig darüber sprechen», sagte er unter Tränen.
Diawusie war im Alter von 25 Jahren an einem plötzlichen Herztod gestorben. «Er hat uns ja nie verlassen, er war immer bei uns. Er war auch heute bei uns und hat uns Energie gegeben», sagte Sport-Geschäftsführer Achim Beierlorzer. Diawusie spielte auch schon für den SV Wehen.
Die Regensburger schafften nach dem Zittersieg den direkten Wiederaufstieg. Dominik Kother (45.+2) und Konrad Faber (47.) trafen vor 11.000 Zuschauern für den Drittliga-Dritten. Nach dem 2:2 im Hinspiel konnten die Hessen ihren Heimvorteil am Dienstagabend trotz eines späten Anschlusstreffers von Torjäger Ivan Prtajin (82.) nicht nutzen und müssen nach nur einem Jahr zurück in die 3. Liga.