Nach insgesamt 33 Jahren ziehen sich die ehemaligen Meisterinnen der Roten Raben Vilsbiburg aus der Volleyball-Bundesliga zurück. Wie die Niederbayerinnen am Dienstag mitteilten, wird der Verein aus wirtschaftlichen Gründen für die Saison 2024/25 keinen Lizenzantrag stellen.
Diese Entscheidung hat demnach die Gesellschafterversammlung getroffen. Den Verantwortlichen sei es nicht möglich gewesen, «weiterhin den erforderlichen finanziellen Rahmen für einen geregelten, perspektivisch erfolgreichen Spielbetrieb mit sportlich konkurrenzfähigem Kader in der höchsten deutschen Spielklasse zu organisieren.»
Seit 2001 dauerhaft in der Bundesliga
Selbst intensive Bemühungen um neue Sponsoren hätten zu keinem positiven Ergebnis geführt. «Nach langen Überlegungen und intensiven Beratungen mussten wir mit Blick auf unsere ganzheitliche Verantwortung für den Club die Entscheidung des Rückzugs treffen», erklärte der Sprecher der Gesellschafterversammlung, Michael Ostermaier. «So schmerzhaft dieser Schritt ist und so sehr wir ihn emotional selbst bedauern, so unvermeidlich erschien er uns nach nüchterner Analyse der Situation und seriöser Folgenabschätzung.»