Als Österreichs Daniel Tschofenig mit großer Leichtigkeit zum Sieg flog, war Pius Paschke längst nicht mehr als Skispringer gefragt. Der 34 Jahre alte Bayer eilte nach dem Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen von Mikrofon zu Mikrofon und beantwortete Fragen zum wahrscheinlich mal wieder geplatzten deutschen Sieg-Traum bei der Vierschanzentournee.
Zum Gesamtklassement, in dem Paschke über 25 Punkte hinter Tschofenig liegt, sagte er: «Ich probiere, da nicht draufzuschauen. Das ist für mich nicht wichtig. Wichtig ist für mich, was ich für einen Sprung mache. Alles andere ist für mich nicht relevant.» Der Routinier, der mit fünf Tagessiegen zur Tournee kam, verlor zum Start in das Jahr 2025 nicht nur massiv an Boden in der Wertung, sondern musste auch sein Gelbes Trikot des Weltcup-Führenden an Tschofenig abgeben.