Die deutschen Skispringer gehen in ungewohnter Rolle in die Vierschanzentournee. «Wir haben eine ganz andere Ausgangsposition. Wir sind in den vergangenen Jahren mit zwei, drei Leuten hier gesessen, die schon Springen gewonnen haben», sagte Bundestrainer Stefan Horngacher bei einer Pressekonferenz in Fischen im Allgäu.
Als größte Hoffnungen gehen diesmal die in Einzelwettbewerben noch sieglosen Philipp Raimund und Felix Hoffmann in die Wettbewerbe.
Horngacher: «Können nur gewinnen»
Die Tournee beginnt am Montag (16.30 Uhr/ARD und Eurosport) in Oberstdorf. Horngacher sagte, man sei zuletzt «extrem im Favoritenkreis» gewesen. Diesmal gebe es zwei, drei Leute, die mit größeren Chancen in das Event starten. «Wir gehen als Außenseiter-Favoriten mit großen Chancen rein», sagte der Chefcoach aus Österreich, der den Bundestrainer-Posten nach diesem Winter aufgeben wird. «Wir können nur gewinnen.»
Raimund geht als Vierter im Gesamtweltcup in die Tournee, die seit Sven Hannawald 2002 kein Deutscher mehr gewonnen hat. «Ich bin froh, dass ich in dieser privilegierten Situation in die Tournee starten kann. Ich springe aktuell eigentlich ganz nett. Ich freue mich richtig auf die Tournee», sagte Raimund über seine Form.