Für Sandro Wagner steht in seinem ersten Pflichtspiel mit dem FC Augsburg schon einiges auf dem Spiel. Angst habe er aber freilich nicht, verspricht der Trainer-Neuling. Respekt ja, Demut auch. «Aber natürlich ist es so, dass ich weiß: Wir fahren jetzt da nicht in den Freizeitpark am Sonntag», sagte der 37-Jährige. Im DFB-Pokal beim Halleschen FC geht es für Wagner nicht nur um den guten Start beim neuen Verein. Sollte der FCA beim Viertligisten gleich ausscheiden, dann würde die Zeit des vermeintlichen Heilsbringers in der Fuggerstadt sofort mit einem herben Dämpfer beginnen.
Der FCA hat eine intensive Vorbereitung hinter sich - die Ergebnisse in den Testspielen waren eher mau: In insgesamt sechs Partien gegen Essen, Crystal Palace, Pisa und Sunderland sprangen nur zwei Siege heraus - bei der Generalprobe zuletzt gegen Sunderland setzte es ein 0:1.
Der extrovertierte Wagner ist froh, dass es nun am Sonntagabend (18.00 Uhr/Sky) in Halle endlich wirklich losgeht. «Mir ist es lieber, wir fahren dahin, als zum 20. Vorbereitungsspiel», sagte der Ex-Profi, Ex-TV-Experte und Ex-Assistent von Bundestrainer Julian Nagelsmann. «Ich brauche wieder ein Wochenende, wo es ein bisschen knallt», betonte Wagner.