Trainer Manuel Baum übte nach der 0:2-Niederlage des FC Augsburg beim FSV Mainz 05 heftige Kritik am Video-Assistenten, Mittelfeldspieler Elvis Rexhbecaj sprach sich gar für dessen Abschaffung aus. «Wir sind als FC Augsburg in den vergangenen Wochen öfter benachteiligt worden. Daran können wir nichts ändern, aber ich will das auch nicht einfach so hinnehmen», schimpfte Baum.
Sein Ärger entzündete sich an einem äußerst fragwürdigen Elfmeter, der zum frühen Rückstand der bayerischen Schwaben geführt hatte. Nach einem Strafraumduell zwischen Rexhbecaj und dem Mainzer Stefan Bell hatte Schiedsrichter Patrick Ittrich auf Strafstoß entschieden, der auch nach minutenlanger Überprüfung des VAR Bestand hatte.
«Im Videokeller wurde ein Kontakt gesucht, aber nicht gefunden. Da wäre es das Mindeste gewesen, dass der Schiedsrichter rausgeschickt wird, um sich das selbst anzuschauen. Dann wäre er zum Schluss gekommen, den Elfmeter zurückzunehmen. Es ist für mich komplett unverständlich, warum das nicht geschehen ist. Man sieht in keinem Bild eine Berührung, da bewegt sich nicht einmal ein Stutzen. Man sieht nur einen Spieler, der hinfällt», polterte Baum. Aus seiner Sicht sei es «aberwitzig, dass ein nicht sichtbarer Kontakt dazu führt, dass die Entscheidung bestehen bleibt».