Nun ruhen viele Hoffnungen auf eine bessere Formel-1-Zukunft in Deutschland erst recht auf Audi. Mick Schumacher verabschiedet sich nach dieser Saison als Test- und Ersatzfahrer von Mercedes. Einziger deutscher Stammfahrer bleibt Nico Hülkenberg, der 2025 mit immerhin auch schon 37 Jahren zum designierten Werksrennstall des Autobauers aus Ingolstadt wechselt. 2026 sollen dann zwei Audis in der Startaufstellung stehen - mitfinanziert vom Staatsfonds Katars.
Passend zum Großen Preis im Emirat verkündete Audi am Freitag eine Vereinbarung über eine «signifikante Minderheitsbeteiligung». Die Investition bedeute einen beträchtlichen Kapitalzufluss und ebne den Weg für die Erweiterung der Infrastruktur sowie den Ausbau des Teams, um es für einen langfristigen Erfolg in der Formel 1 zu positionieren, hieß es in der Mitteilung.
«Das zusätzliche Kapital wird das Wachstum des Teams beschleunigen und ist ein weiterer Meilenstein in unserer langfristigen Strategie», sagte Audi-Chef Gernot Döllner. Die «Qatar Holding» ist mit 17 Prozent bereits der drittgrößte Anteilseigner von Audi-Mutter VW.