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Grohs nach Krebs-Erkrankung: «Ihr müsst nichts verbergen»

Maria Luisa Grohs: «Sollte der Krebs tatsächlich zurückkommen, würde ich damit umgehen können.» (Archivbild) / Foto: Peter Kneffel/dpa
Maria Luisa Grohs: «Sollte der Krebs tatsächlich zurückkommen, würde ich damit umgehen können.» (Archivbild) / Foto: Peter Kneffel/dpa

Die Torhüterin des FC Bayern München ist nach einer Tumor-Erkrankung wieder gesund. Sie geht dennoch mit Anspannung in die Nachsorgetermine.

Die von einer Tumor-Erkrankung genesene Bayern-Torhüterin Mala Grohs begleitet die Sorge, dass der Krebs zurückkommen könnte. «Ich gehe schon mit einer
 gewissen Anspannung in die Nachsorgetermine. Aber jedes Mal, wenn alles in Ordnung ist, gewinne ich mehr Sicherheit», sagte die 24-jährige Fußballerin in einem Interview im Mitgliedermagazin «51» des FC Bayern München. «Ich glaube, dieser Respekt ist einfach Teil des Ganzen. Und ich weiß auch: Sollte der Krebs tatsächlich zurückkommen, würde ich damit umgehen können.»

Im Herbst 2024 wurde bei der Torhüterin ein Tumor in den Mandeln diagnostiziert, im Dezember desselben Jahres wurde sie operiert. Im Januar 2025 kehrte sie ins Training zurück, ehe sie im März ihr Comeback gab.

«Die Narbe stört mich überhaupt nicht»

Maria Luisa «Mala» Grohs geht bewusst ganz offen mit dem Thema Krebs um. So zeigt die gebürtige Münsteranerin etwa auf Social Media ihre Narbe am Hals, die von einem Eingriff stammt.

«Ich habe überhaupt nicht das Gefühl, dass ich meine Narbe und meine Geschichte verstecken müsste. Niemand, dem so etwas passiert, braucht sich dafür zu schämen», sagte Grohs. «Die Narbe stört mich überhaupt nicht, manchmal vergesse ich sie sogar. Ich zeige sie auch, weil sie eine Botschaft hat: Achtet auf euch! Und: Ihr müsst nichts verbergen, nur weil etwas nicht perfekt ist.»

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