Der frühere Vorsitzende der FIFA-Ethikkommission, Hans-Joachim Eckert, erwartet in der FIFA-Krise weiter erbitterten Widerstand von Weltverbandschef Gianni Infantino. Infantino hat mit seinem gescheiterten Plan, WM-Rechte an private Investoren zu verkaufen, massive Kritik ausgelöst. Bei einer Krisenrunde in Marokko erhielt er Rückendeckung seines Führungszirkels und warnte bei Angriffen auf die Integrität der FIFA mit Konsequenzen.
«Das ist eine Drohung. Angriff ist das beste Mittel der Verteidigung, das war schon immer so. Er macht damit klar, dass Angriffe aus der FIFA heraus oder auf die FIFA von anderen Seiten geahndet werden. Er will weichspülen, er möchte die FIFA nicht in schlechtem Licht dastehen lassen», sagte Eckert (78) der Deutschen Presse-Agentur.