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FC Augsburg siegt 2:0 bei Energie Cottbus in der Lausitz - Baum lobt Gegenwehr

FC Augsburg siegt 2:0 bei Energie Cottbus in der Lausitz - Baum lobt Gegenwehr
Das Pokalspiel in Cottbus war für den FCA eine anstrengende Aufgabe. / Foto: Robert Michael/dpa
Von: DieBayern.de News
Der FC Augsburg erfüllt seine Pokalaufgabe in Cottbus. Gegen einen leidenschaftlichen Kontrahenten fehlt dem Spiel des Bundesligisten jede Dominanz. Der Trainer sieht dennoch wichtige Schritte.

Vielleicht schickt Manuel Baum noch einen Präsentkorb in die Lausitz. Der Trainer des FC Augsburg war nach dem hart erarbeiteten 2:0-Sieg in der ersten DFB-Pokalrunde beim FC Energie Cottbus dem Zweitliga-Aufsteiger jedenfalls sehr dankbar für die große Gegenwehr. «Es war ein Spiel auf Bundesliga-Niveau und wir gehen jetzt gut vorbereitet rein», sagte Baum. 

Das angesichts der großen Cottbuser Fußball-Leidenschaft etwas glückliche Weiterkommen im Cup-Wettbewerb hatte der FCA-Coach schnell abgehakt. Statt Leichtigkeit hieß es für den FCA zu leiden. Die Prüfung wurde bestanden. Und natürlich zählt jetzt nur der Liga-Start gegen den FC Schalke 04 am kommenden Sonntag. Und dem Coach ist klar, dass «wir noch einiges draufpacken müssen.»

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Kein Gegentor als Pluspunkt

Im Details sprach Baum von zu vielen technischen Fehlern seines Teams. Gerade in der Balleroberung sei einiges noch im Argen. Torwart Finn Dahmen war nach neun Gegentoren in den Testspielen gegen die englischen Premier-League-Teams AFC Bournemouth (2:5) und Leeds United (0:4) vor allem erstmal froh über die Null, die er mit gutem Stellungsspiel und manchen Paraden maßgeblich sicherte. 

Der Schlussmann merkte aber auch an: «Wir können uns in vielen Bereichen noch verbessern. Gegen den Ball hat es nicht gepasst, obwohl wir zu null gespielt haben. Mit dem Ball sind wir in der Lage, ruhiger zu spielen. In fast allen Bereichen geht es noch bergauf, aber wir sind weiter und das zählt», sagte der 28-Jährige. 

Kein Dominanz-Fußball

Positiver Knackpunkt war der Führungstreffer durch Anton Kade (50. Minute), der die größte Sorge vor einer Pokalblamage nahm. Die Spielkontrolle wurde danach besser. Frage bleibt aber, warum der Klassenunterschied nicht in den Punkten Dominanz und Leidenschaft deutlich wurde. Letzte Sicherheit brachte erst der Treffer von Kristijan Jakic (90.+5.).

Der FCA hielt nur dagegen, war primär reaktiv und spielte damit dem auf Emotion basierenden Auftritt der Cottbuser in die Karten. Ein bisschen mehr Mut hätte schon gezeigt werden dürfen. Den wird es gegen Schalke ganz sicher brauchen, auch der Bundesliga-Aufsteiger wird mit Leidenschaft punkten wollen. 

Eine Parallele zum Vorjahr gilt es auch zu verhindern. Damals folgte dem 2:0 im Pokal beim Halleschen FC nur ein Sieg aus den ersten fünf Ligaspielen - damals noch unter Trainer-Neuling Sandro Wagner. Kade wollte eh nicht die negativen Aspekte hervorheben. Er nimmt positive Eindrücke mit. «Sehr viel Energie. Hier zu gewinnen, schweißt zusammen. So wie wir verteidigt haben auch. So müssen wir es gegen Schalke auch machen», sagte der Torschütze.

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