Die Eishockey-Nationalmannschaft hat einen weitgehend enttäuschenden Deutschland Cup mit einem deutlichen Erfolgserlebnis beendet. Durch das 6:0 (1:0, 2:0, 3:0) in Landshut gegen Österreich kletterte das Team von Bundestrainer Harold Kreis in der Endtabelle mit vier Punkten auf Platz zwei. Slowakei ist der neue Titelträger, nachdem die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes in den vergangenen drei Jahren das Heim-Turnier für sich entscheiden konnte.
«Es war von allem nicht gut genug», monierte Berlins Lean Bergmann nach der 2:6-Pleite am Samstag gegen die Slowaken und dem 5:6 zum Auftakt gegen den kommenden WM-Gastgeber Dänemark. Immerhin zeigte sich die Vizeweltmeister von 2023 gegen Österreich verbessert. Das Kreis-Team stand vor allem in der Defensive deutlich stabiler. «Wir haben in den Spielen zuvor ungünstige Gegentore bekommen, denen wir nachlaufen mussten», sagte der Bundestrainer.