An der Seite von «Wunschtransfer» Luis Díaz lächelte Max Eberl zufrieden. Mit einem Schmunzeln kommentierte der Münchner Sportvorstand zuvor auch die vieldiskutierte Millionen-Frage über die Ablöse des neuen Offensivstars.
«Wenn wir Titel holen, das hat mir mal ein alter Kollege gesagt, dann sind Einkaufspreise nicht mehr ganz so relevant. Wenn er nicht funktioniert, dann kommt es auf den Tisch», sagte Eberl, als es um die hohe Ablöse für den 28-Jährigen vom FC Liverpool ging. Bis zu 75 Millionen Euro soll Díaz die Bayern kosten - nur Harry Kane (rund 100 Millionen) und Lucas Hernández (rund 80) waren teurer.
«Es wird immer der allerhöchste Betrag genommen, wenn dann dreimal die Champions League gewonnen wäre», sagte Eberl. «Es ist die Zeit geworden, dass weniger über die Qualität gesprochen wird als über die Ablöse. Es geht immer um schneller, höher, weiter und der Erste zu sein. Wir müssen uns davon befreien und unseren Job machen.» Im Rahmen seines Jobs stellte er weitere Ab- und Zugänge in Aussicht.